Negativtraining

Weider Trainingsprinzip 21: Prinzip des Negativtrainings (negative repetitions)

Der negative Bewegungsablauf (Absenken) ist für den Muskel einfacher zu bewältigen als ein positiver Bewegungsablauf, bei dem das Gewicht gehoben werden muss.

Negativtraining ermöglicht Dir die Übung intensiver auszuführen und den Muskel zusätzlich zu belasten.

Beispiel: Wenn Du Curls trainierst, kannst Du Dein Trainingsgewicht erhöhen. Dein Trainingspartner hilft Dir nun beim positiven Bewegungsablauf und lässt dann los. Den negativen Bewegungsablauf führst Du nun bewusst langsam und konzentriert aus. So stärkst Du Deine Muskeln und Dein Bindegewebe und baust schnell Kraft auf.

Wende diese Technik auf Muskeln an, die Du vermehrt trainieren möchtest, weil sie z.B. noch nicht optimal ausgebildet sind.

Joe Weider - Trainingstechniken

Anmerkungen von Planet Muscle:

Dieses Prinzip solltest Du unbedingt anwenden.

Eine gute Technik, um Kraft zu gewinnen und intensiv zu trainieren. Doch für die Ausübung brauchst Du einen Trainingspartner, der Dir bei den Übungen hilft.

Bei einigen Übungen kannst Du dieses Prinzip auch ohne Trainingspartner anwenden. Wie beispielsweise bei Klimmzügen und Dips. Hier nimmst Du eine Bank oder ähnliches zu Hilfe, um Dich beim positiven Bewegungsablauf abstützen zu können und Dich ganz auf die Negativwiederholung zu konzentrieren.