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Zuckerersatz Erythrit

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Zuckerersatz - Erythrit

Wer kennt nicht die Problematik: Zucker ist ungesund und macht dick; Süßstoffe schmecken oft künstlich und nicht wie Zucker. Jeder, der mal versucht hat einen Zuckerfreien Kuchen zu backen, weiß wovon ich rede. Außerdem sind die gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs großer Mengen Süßstoff durchaus umstritten, wenn auch nicht eindeutig als gesundheitsschädlich bewiesen. Also womit süßen…? Im Blog möchten wir euch deswegen ein gutes, alternatives Süßungsmittel vorstellen: Erythrit.

Erythrit

Erythrit ist eine süß schmeckende, zuckerartige Verbindung, die zu den Zuckeralkoholen gehört. Es kommt in natürlicher Form z.B. in Pflaumen, Erdbeeren, Wassermelonen, Weintrauben oder Pistazien vor. Außerdem in Käse, sowie in fermentierten Lebensmitteln wie Sojasoße, Reiswein oder Bier.

Die Herstellung von Erythrit erfolgt durch Vergärung. Dabei verstoffwechselt eine Hefepilzkultur Glukose (Traubenzucker) zu Erythrit. Im Anschluss wird der Stoff aufgereinigt, kristallisiert und getrocknet. Dadurch erhält er das Aussehen von normalem Haushaltszucker. Der Herstellungsprozess ist vergleichbar mit Gärungsprozessen zur Herstellung von Wein und Bier. Die Vorteile von Erythrit als Zuckerersatz sind vielfältig.

Interessant für Sportler ist vor allen Dingen, dass Erythrit einen glykämischen Index von Null hat – das bedeutet, der Verzehr bewirkt keinerlei Insulinausschüttung im Körper. Es kann somit im Rahmen einer Low-Carb Ernährung durchaus verwendet werden. Erythrit enthält so gut wie gar keine Kalorien (20 kcal auf 100 g) und ist daher ein für Diäten sehr gut geeignetes Süßungsmittel. Das macht es möglich, selbst in der Diät guten Gewissens mit Erythrit gesüßte Lebensmittel zu essen (so lange man Kalorien und sonstige Nährstoffe des Lebensmittels dabei beachtet… ;)).

Im Gegensatz zu vielen sonstigen Süßungsmitteln schmeckt Erythrit fast genau wie „echter“ Zucker und kann genau wie dieser zum Backen, Kochen, zur Herstellung von Desserts etc. verwendet werden. Mein persönlicher Favorit ist Low-Carb Käsekuchen aus Mandelmehl, Quark, Vanilleprotein und Erythrit (Rezept demnächst mal hier im Blog). Dabei gilt es zu beachten, dass 1 g Erythrit in etwa 0,7 g Zucker entsprechen.

Genau wie „normalen“ Zucker, gibt es Erythrit als „körnige“ Variante sowie als „Puderzucker“. Die Puderform kann außerdem durch Mahlen im Küchenmixer hergestellt werden.
Im Gegensatz zu anderen Zuckeralkoholen ist Erythrit sehr gut verträglich und verursacht keine Blähungen und Bauchschmerzen. Erythrit wird zu rund 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und über die Niere unverändert ausgeschieden, weshalb es diese unangenehmen Nebenwirkungen praktisch nicht hervorruft. Allerdings braucht der Darm ein paar Tage, um sich an das Süßungsmittel zu gewöhnen. Deshalb bitte die ersten Tage keine zu großen Mengen verzehren, sonst kann Erythrit abführend wirken.

Erythrit ist ein geeignetes Süßungsmittel für Menschen mit Diabetes, Fruktoseintoleranz oder Laktoseintoleranz. Außerdem greift es im Gegensatz zu Zucker die Zähne nicht an… Insgesamt kann gesagt werden, das Erythrit der vielseitigste, verträglichste, kalorienärmste und „zuckerartig“ schmeckenste Zuckerersatzstoff ist, der momentan verfügbar ist. Deswegen haben wir bei Planet Muscle Erythrit in unser Sortiment aufgenommen.

Wir werden euch hier im Block in der nächsten Zeit ein paar Anwendungsbeispiele und Rezeptvorschläge vorstellen (z.B. den oben erwähnten Käsekuchen). Schaut einfach zwischendurch mal rein. Viel Spaß beim kulinarischen Experimentieren und Testen.

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Sebastian Steffens
Sebastian Steffens

Fitnessfreak und Planet Muscle Mitarbeiter der ersten Stunde. Neben Fitness & Beratung hat er die Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt und teilt gerne sein Wissen um Supplements, Training & Ernährung.

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